Spendenkonto

Wir freuen uns über Spenden auf unser Konto:

Imkerverein Dresden e.V.
AG Biene sucht Blüte
Deutsche Kreditbank AG
IBAN DE45 1203 0000 1020 1806 24

Spendenquittungen können auf Anfrage gern
ausgestellt werden.

Aktuell

Der Schirachpfad in Kleinbautzen

Dieser Lehrpfad ist dem Bienenkenner und sorbischen Pfarrer Adam Gottlob Schirach gewidmet.

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Info zum Weltbienentag:

Fast die Hälfte der Bienenarten Deutschlands ist bestandsgefährdet

Am 20. Mai des Jahres 1734 wurde Anton Janša geboren, der als Pionier der modernen Imkerei gilt. Deshalb wird an diesem Tag der Bienen gedacht und auf die Bedeutung hingewiesen.

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Sensenworkshop 2023

Auch im Jahr 2023 wird wieder am 3.6.23 gesenst bei Biene sucht Blüte.

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Quelle: Ministerio de Agricultura Portugal

Die invasive Asiatische Hornisse, Vespa Velutina

Hornissen (Vespa) sind mit zwei Arten in Deutschland vertreten, von denen nur die Europäische Hornisse (Vespa crabro) als heimische Art zu betrachten ist. Die zweite Art, die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax), wurde um das Jahr 2004 aus Ostasien nach Südfrankreich eingeschleppt und breitet sich seither aus. 2014 wurde sie erstmals in Deutschland beobachtet. Hornissen zählen zur Familie der Wespen und sind nicht gefährlicher als normale Wespen.

Die Asiatische Hornisse ist eine opportunistische Jägerin und jagt Insekten wie Fliegen, Grashüpfer, Honigbienen, Wespen, Hummeln oder Wildbienen. Honigbienen sind leicht und in reichlicher Anzahl an Bienenstöcken zu haben. Deshalb macht die Honigbiene bis zu 80% ihrer Nahrung aus. Das tut sie nur, da ihre Larven eiweißreich ernährt werden müssen. Erwachsene Tiere brauchen Kohlenhydrate, welche sie aus Nektar, Baumharzen oder reifem Obst beziehen, berichtete Marion Loeper, Ansprechpartnerin für herrenlose Bienenschwärme, Wespen- und Hornissennester des Imkervereins Dresden, am 23. Februar 2023 in einem informativen Vortrag im Haus der Begegnung. Die Asiatische Hornisse baut ihr Nest in hohen Bäumen. Die Nester sind ca. 1 m hoch, haben einen Durchmesser von 80 cm und beherbergen zwischen 5.000 bis 10.000 Hornissen, darunter bis zu 500 Königinnen. Es sei schwierig, diese Nester zu entdecken, so Loeper weiter.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass sich die Vespa velutina nigrithorax aus den betroffenen Gebieten wie Frankreich, Spanien oder der wärmeren Rheinebene nach Sachsen ausbreitet. Es bleibt derzeit nur die Möglichkeit des genauen Beobachtens, in wie weit diese Art Einfluss auf die heimische Fauna haben wird. Bei der Asiatischen Hornisse haben Naturfreund*innen die Möglichkeit, die Ausbreitung einer Art von Anfang an zu verfolgen und mit eigenen Beobachtungen etwas zum Kenntnisstand beizutragen. Wer eine Asiatische Hornisse sieht, sollte dies mit Foto und Standort melden.

Siehe auch weitere Informationen und die Möglichkeit zur Meldung unter folgenden Links:

https://www.velutina.de/

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/wespen-und-hornissen/06323.html

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